Im Gespräch: Mein künstlerischer Weg
Mein Weg, so abstrakt, wie meine Kunst.
Eine Geschichte über Heimkehr, Weite und die stille Kraft der Selbstbestimmung.
Ich bin Künstlerin – und ich male, um innere Weite sichtbar zu machen.
Für mich.
Und für Frauen, die wieder bei sich ankommen wollen.
Mein Weg in die Kunst begann leise.
2016 hielt ich zum ersten Mal ein Ausmalbuch für Erwachsene in den Händen und war überrascht, wie sehr mich diese einfache Geste beruhigte. Ein kleines Set Buntstifte – mehr brauchte es nicht, um etwas in mir zu wecken, das lange geschlafen hatte.
Mit den Jahren kamen Zeichenbücher, Acrylfarben, Leinwände. Ich probierte aus, machte Pausen, verlor mich wieder im Alltag und fand zurück. Nicht weil ich unbeständig war – sondern weil ich noch nicht verstanden hatte, dass die Kunst mein innerer Kompass ist.
Ende 2021 stellte das Leben mir eine klare Frage:
Willst du weiter im Außen funktionieren – oder endlich nach innen hören?
Ich entschied mich für mich.
Und in diesem Moment wurde die Kunst zu meinem Raum der Rückkehr:
ein täglicher Atemzug, ein Stück Halt, ein erstes leises Aufatmen.
2025 traf ich eine bewusste Entscheidung:
Ich will nicht mehr gegen mich leben.
Ich will einen Weg gehen, der sich nach mir anfühlt.
Seitdem male ich konsequent – nicht um etwas zu leisten, sondern um mich zu spüren.
Im Skizzenbuch habe ich gelernt, wieder zu spielen. Neugierig zu sein. Offen.
Ohne Erwartung. Ohne Vergleich.
Und genau dort habe ich meinen Stil gefunden:
Weite.
Linien, die wie innere Wege wirken.
Weißraum, der atmet.
Farbwelten, die sich wie Herzraum anfühlen.
Illustrative Elemente, die flüstern: „Ich bin da.“
So entstand „Heimkehr“ – meine erste Serie, die wirklich nach mir klingt.
Nicht nach Trends.
Nicht nach Vorbildern.
Sondern nach der Ruhe, die entsteht, wenn man wieder bei sich einzieht.
Heute male ich Mixed Media, weil es mir erlaubt, alles mitzunehmen, was mich berührt:
das Sanfte, das Freie, das Intuitive.
Ich male nicht, um etwas zu beweisen.
Ich male, um etwas zu öffnen – in mir und in anderen.
Was mir am wichtigsten ist:
✨ Dass Frauen spüren, wie viel in ihnen steckt.
✨ Dass sie Räume finden, in denen sie nicht funktionieren müssen.
✨ Dass sie sich selbst wieder ernst nehmen.
✨ Dass sie erleben, wie heilsam innere Weite sein kann.
Meine Kunst begleitet diese Prozesse – nicht als Lösung, nicht als Anleitung, sondern als leise Einladung:
Komm zurück zu dir.
Hier ist Raum.
Hier darfst du atmen.
Und irgendwann möchte ich genau diesen Raum auch in Workshops öffnen –
für Frauen, die ihre eigene kreative Sprache finden wollen,
für Frauen, die sich selbst wieder begegnen möchten,
für Frauen, die spüren: Ich bin bereit für meinen Weg.
Wenn du dich in meiner Geschichte wiederfindest,
wenn etwas in dir darauf antwortet,
wenn du das Gefühl kennst, heimwärts gehen zu wollen – dann bist du hier richtig.
Willkommen.
Wir gehen nicht denselben Weg, aber wir gehen beide nach innen.
Schritt für Schritt.
Strich für Strich.
Heimwärts.