Selbstbestimmung malen, wie meinst du das?
Was bedeutet es, wenn ich sage: Ich male Selbstbestimmung?
Es gibt Fragen, die immer wieder auftauchen, wenn Menschen meine Kunst betrachten.
Eine davon höre ich besonders häufig:
„Was meinst du damit, dass du Selbstbestimmung malst?“
Die Antwort ist einfach — und gleichzeitig sehr tief.
Für mich ist Selbstbestimmung kein Konzept.
Keine Kampfansage.
Keine große Geste.
Selbstbestimmung ist ein innerer Zustand.
Ein Moment.
Ein Atemzug.
Eine Weite, die sich im Brustraum öffnet, wenn wir wieder spüren:
Ich darf ich sein.
Ich darf meinen Weg gehen.
Ich darf nach innen hören.
Und genau diesen Moment male ich.
Der Weg aus der Anpassung zurück zu sich selbst
Viele Jahre habe ich versucht, Erwartungen zu erfüllen.
Ich wollte nicht auffallen.
Ich wollte gemocht werden.
Ich suchte Antworten im Außen — Anerkennung, Motive, Richtung.
Doch je mehr ich im Außen suchte, desto mehr verlor ich mich selbst.
Als ich begann, diese Muster zu hinterfragen, wurde mir klar:
Selbstbestimmung ist nicht laut.
Sie ist kein Kampf.
Sie ist kein Beweis.
Selbstbestimmung ist der Moment, in dem etwas Schweres abfällt.
Ein Aufatmen.
Ein inneres „Ja, das bin ich“.
Wie Selbstbestimmung in meiner Kunst sichtbar wird
Meine Kunst ist eine Sprache — nicht der Darstellung, sondern des Spürens.
Sie erzählt Selbstbestimmung so:
Die Linie
Eine freie, intuitive Bewegung.
Ein Impuls.
Ein Weg, der entsteht, während er gegangen wird.
So wie unsere eigenen Wege entstehen, wenn wir aufhören, zu funktionieren.
Die Weite
Offene Flächen.
Sanfte Übergänge.
Helle Räume.
Sie stehen für das innere Aufatmen, wenn wir zu uns zurückfinden.
Horizonte
Sie sind Einladung und Versprechen:
Es geht weiter.
Es gibt Möglichkeiten.
Es gibt Wege, die nur für dich gedacht sind.
Stille Elemente
Ein einzelner Baum.
Ein Punkt am Horizont.
Ein ruhiger Farbraum.
Sie symbolisieren das stabile Selbst — dieses leise „Ich bin da“.
Der Moment, den ich male
Wenn ich sage, ich male Selbstbestimmung, dann meine ich diesen Übergang:
den ersten stillen Schritt aus der Enge in die eigene Weite.
Nicht das Drama davor.
Nicht das laute Danach.
Sondern den Zwischenraum:
wo Atem tiefer wird
wo der Brustkorb sich öffnet
wo eine Linie plötzlich ihren Weg findet
wo etwas in uns sagt: Jetzt gehe ich für mich
Dieser Moment ist leise — und kraftvoll.
Zart — und klar.
Neu — und vertraut.
Und er verändert alles.
Selbstbestimmung ist Rückkehr
Lange dachte ich, Selbstbestimmung sei laut.
Ein „Jetzt reicht’s!“.
Ein „Ab heute setze ich Grenzen.“
Heute weiß ich:
Selbstbestimmung beginnt viel früher.
Sie beginnt dort, wo wir wieder mit uns selbst in Kontakt kommen.
Wo wir uns erinnern:
Ich bin genug.
Ich war es immer.
Meine Kunst zeigt nicht den Kampf.
Sie zeigt das Ankommen nach dem Kampf.
Nicht den lauten Neubeginn — sondern die stille Rückkehr.
Warum ich darüber male
Weil ich weiß, wie es sich anfühlt, sich zu verlieren.
Weil ich weiß, wie schmerzhaft — und wie heilsam — der Weg zurück sein kann.
Für mich ist Kunst kein Schmuckstück.
Sie ist ein Anker.
Ein Atemraum.
Ein Spiegel.
Ein stiller Begleiter.
Und wenn eine meiner Linien dich daran erinnert, dass du zurück zu dir darfst,
dann hat dieses Bild seinen Sinn erfüllt.
Was ich mir wünsche, wenn du meine Kunst betrachtest
Nicht, dass du analysierst.
Nicht, dass du verstehst.
Nicht, dass du erkennst, was ich gemeint habe.
Sondern:
dass du etwas in dir spürst
dass du einen Moment Weite fühlst
dass dein Atem tiefer sinkt
dass du dich ein Stück selbst erkennst
Vielleicht sogar:
dass du den Impuls bekommst, deinen Weg zu gehen — leise, klar, in deinem Tempo.
Wenn du tiefer eintauchen möchtest
Auf meiner Website findest du:
✨ Aktuelle Originalwerke
Kunst, die innere Räume öffnet
✨ Mini-Werke
sanfte tägliche Begleiter, kleine Heimkehr-Momente
✨ Workshops (in Planung)
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Selbstbestimmung ist kein Zustand, den man besitzt.
Sie ist ein Weg.
Ein innerer.
Ein sanfter.
Und wenn meine Kunst dich auf diesem Weg begleitet,
dann ist das das größte Geschenk für mich.
Wenn du wissen möchtest, wie sich innere Weite anfühlt, klicke einfach auf den Button.
Danke, dass du bis hier hin gelesen hast <3
Herzlichst, Laura