Wie fühlt sich innere Weite an?
Lass es mich dir beschreiben.
Innere Weite ist für mich kein Gedanke. Sie ist ein Gefühl.
Ich spüre sie im Brustraum, in der Herzgegend.
Wie ein inneres Öffnen.
Wie ein tiefer Atemzug, der Raum schafft.
Besonders deutlich nehme ich diese Weite wahr, wenn ich draußen in der Natur unterwegs bin. Mein Handy ist im Flugmodus.
Ich weiß, ich bin jetzt ungestört.
Nichts will etwas von mir. Ich kann einfach da sein.
Auch beim Malen zeigt sich dieses Gefühl – aber nur dann, wenn ich mich wirklich auf den Prozess einlasse.
Wenn ich ohne Erwartung male.
Nicht, um etwas zu erschaffen, sondern um Raum zu öffnen und die stille Freude hereinzulassen.
Wenn die Weite fehlt
Ich merke sehr schnell, wenn keine innere Weite da ist.
Meine Schultern ziehen sich hoch.
Der Atem wird flach.
Eine innere Anspannung breitet sich im ganzen Körper aus.
Mein Körper fühlt sich dann genauso an wie mein Denken:
starr, angespannt, unbeweglich.
Diese Zustände kenne ich gut. Sie tauchen auf, wenn ich gegen die Umstände ankämpfe
anstatt mich dem Leben hinzugeben. Wenn ich mich im Alltagsstrudel verliere.
Innere Enge zeigt sich nicht plötzlich. Sie schleicht sich ein.
Und oft spüren wir sie zuerst im Körper – lange bevor wir Worte dafür finden.
Ein erster Hinweis
Innere Weite ist nichts Abstraktes. Sie ist körperlich. Spürbar. Erfahrbar. Ein Gefühl der Erleichterung.
Und manchmal braucht es nur einen kleinen Moment der Aufmerksamkeit, um wieder wahrzunehmen, wie es sich anfühlt, wenn Raum entsteht.
Wenn du tiefer eintauchen möchtest
In meinem Newsletter schreibe ich genauer darüber, wie sich innere Weite im Alltag zeigt,
wie Kreativität diesen Raum öffnen kann und warum es oft die leisen Momente sind, die uns zurück zu uns selbst führen.
Wenn du magst, bist du herzlich eingeladen, diesen Raum mit mir zu betreten:
Herzlichst,
deine Wegbegleiterin, Laura